GG-Poker #2

GG-Poker #2

GGSDPK - Gummigeruch sucht den Poker-König und das schon zum zweiten mal. Es wurde…

…wieder einmal eine spannende Angelegenheit. Aber von Anfang an:

Nachdem man in der ersten Ausgabe das BWin-Poker-Casino in Coesfeld-Lette zum Schauplatz gemacht hatte, wurde diesmal ein ganz anderer Weg eingeschlagen. Um den armen Seelen, die gleich Entzugserscheinungen bekommen, wenn sie weder Karten noch ein Kartlenkrad in ihren Händen halten, Tribut zu zollen, wurde gleich neben der Strecke Easy Green 2 Pokertische aufgebaut. So ging es ohne Umschweife und ohne Zitteranfälle für 13 Fahrer gleich um’s Eingemachte:

Pokern auf Easy Green

Wie schon beim ersten mal, so versuchten Skabrain, Goethe und der Titelverteidiger wischiwaschi ihr Glück mit den Karten. Letzterer hatte sich eigens ein Shuttleservice bestellt, da er noch auf irgendeiner anderen Rennstrecke zu tun hatte. Dummerweise waren die im Streik. Groß war die Verwunderungen unter den anderen Beteiligten, als der Wischi, unter seinem Pseudonym “finguin” pünktlich auftauchte.

Das erste mal zogen in den Kampf um die Chips: der Erstligist und Comebacker Zone23, Curse, der meine absolute Lieblingsliga im GG-Sport gerade anführt, Asphaltgirl, die sich letztens noch auf Mädelssuche befand, Flying Panther, der dann und wann die Ruhe beim Kettenduell vertreibt, Nightcrawler, der von einer Editfunktion im Forum noch nichts gehört hat, Trax84, der sich mit dem Pokerspiel die Wartezeit bis zum Rechts-Cup-Finale vertreiben wollte, Libero, der es gar nicht haben kann, wenn Trax mit dem R-Cup-Bericht nicht aus dem Quark kommt, Superdome, der letzte Der-bis-die-Liga-wieder-funzt-Überbrückungs-Cup-Gewinner und last but not least Rennsau1982 (an diesem Abend liebevoll “die Oma” genannt), dem diesmal sein Rechner nicht in die Quere gekommen ist. Außerdem habe ich mir auch erlaubt, neben dem ganze Händeaufschreiben das ein oder andere Blatt zu spielen.

Während sich der Tisch 2, der von Bruder Skabrain beaufsichtigt wurde, noch in der Beschupperungsphase befand und dementsprechend noch nicht viele Chips einen neuen Besitzer “Hallo” sagen konnten, ging es an dem von X-MoP beaufsichtigten Tisch 1 schon mächtig zur Sache. So war z. B. der Wischiwaschi mit sehr hohen Einsätzen immer mit im Geschehen. Der Titelverteidiger wollte halt gleich mal den Alpha-Pokerspieler raushängen lassen und was zeigen. Doch Wischi schien beim Thema Anreise sein Glück schon aufgebraucht zu haben. Denn immer wenn er mit von der Partie war, hatte irgendeiner eine bessere Hand vorzuweisen. Und so verteilte sich sein Chipsstapel unter den restlichen Spieler schneller auf, als man “Titelverteidigung” aussprechen könnte. Das schnelle Aus war nicht mehr zu verhindern. Der König war tod, es lebe der König, nur wer, wusste zu diesem Zeitpunkt noch keiner.

Als nächstes erwischte es Flying Panther: König und Dame auf der Hand sieht zwar schick aus, ist es meist aber nicht wirklich. Und so war es auch diesmal. Die zwei Achten von Nightcrawler waren ca. 2/3 überlegen, und ab und zu setzt sich dann auch mal die größere Wahrscheinlichkeit durch. Dies kostete Flying Panther den Platz am Final-Table.

An diesem Final-Table waren 10 Plätze zu vergeben. Wer fleißig mitgezählt hat, weiß, dass sich noch 11 Spieler darum stritten. Und da am Tisch 2 immer noch tote Hose Zurückhaltung angesagt war, flog auch der dritte Spieler am Tisch 1 raus. Und es erwischte…. Nightcrawler. Gerade noch die Chips vom Panther abgeluchs, konnte er ihm nun auf dem Heimweg Gesellschaft leisten. Und wer hat ihn vom Tisch genommen? Die Oma war es. Mit den Pocket Rockets (AA) auf der Hand verliert es sich bei nur einem Gegenspieler halt nur schwer. Wenn man dann eine Runde später die Ladies (QQ) und noch ne Runde später die Gentlemens (KK) in unmittelbaren Umgebung der Oma “guten Tag!” sagen hört, kann man davon ausgehen, dass sich der davor befindliche Chips-Stapel auf wundersame Weise vermehrt. Und so ging die Oma als Chip-Leader (die hat halt am meisten von der Plastiktalern) als Favorit für die Krone an den Final-Table.

10 kleine Poker Spieler grüßten sich mit “Moin!”, Skabrain war das Haus zu voll da waren es nur noch 9! Das Problem, wenn man im Flop (die 3 ersten Gemeinschaftskarten wurden aufgedeckt) einen Flush (5 Karten=eine Farbe) getroffen hat, fühlt man sich unbesiegbar. Man vergisst leider zu schnell, dass es noch Kartenkombis gibt, die einfach besser sind. Wie das Full House, das irgendwer hatte (hab gerade ein paar Chips-Tricks ausprobiert, darum hatte ich gerade nicht hingeschaut), welches dann Skabrain nach Hause schickte. Nach Hause? Nein, denn der Herr zog es vor, sich seiner Drittlieblingsbeschäftigung (neben dem Kartfahren und Poker) hinzugeben: die restlichen Spieler zuquaseln. Leider hielt er nur bis 10 Minuten vor Schluss durch und verpasste schließlich doch die Krönung des Königs.

Aber zurück zum geschehen. 9 waren noch übrig. Und Schwupps, waren nur noch 8 übrig. Superdome mit 10 10 auf der Hand, ein wirklich starkes Blatt, aber seinen ganzen Chipstapel hätte er nicht drauf setzen sollen, denn da gibt es ja auch noch JJ, QQ, KK und? Na wer weiß es? Richtisch: AA und genau das haute Curse dem Superdome um die Ohren.

Auch Zone23 und der einzigen, sagen wir wirklichen Ladie am Tisch, Asphaltgirl, erwischte es dann auch sehr bald. Da ich aber gerade mit der Bierentsorgung beschäftigt war, kann ich leider nicht berichten, wie es dazu kam. Der für solche Fälle eigens engagierte Hilfsreporter skabrain, war leider zu sehr mit Quaseln beschäftigt, als dass er mir danach hätte Input geben können. Nur soviel sei festzuhalten: die Oma und Goethe hatten, als ich wiederkam, auffällig viele Chips vor sich liegen.

Danach ging es dann schnell wieder rund: Curse mit All-in (der setzt halt alles), Goethe mit dem Call (der lässt sich halt nicht abschrecken) und beide deckten ihre Karten auf: Curse mit 55, Goethe mit KK. Der Flop wurde aufgedeckt, beide treffen nichts. Dann der Turn: ein König! Curse mit den ersten Verfluchungen. Der River brachte ihm auch nichts. Das Aus für Curse, dachten alle, er auch aber dann das unfassbare: Vor ihm lagen doppelt soviele Chips, wie er investiert hatte. Wohl doch gewonnen? Nein, denn auch Goethe konnte einen doppelten Chipstapel aufweisen. Nach über 2000 Jahren seit der teile-das-Brot-und-es-werden-zwei-draus-Nummer endlich eine Wiederholung dieses faszinierenden Tricks, nur halt auf Neuzeit getrimmt mit Pokerchips. Das bedeutete, Curse konnte weiterspielen.

Weniger Glück hatte Libero. Denn sein verlorener Stapel Chips erstand nicht wieder auf wundersame Weise wieder auf. Da bekommt man den ganzen Abend nur Schrott auf die Hand und dann einmal, wenn sich zwei Könige blicken lassen, kommt da einer her, der einen Flush getroffen hat und der genaugenommen gar nicht mehr am Tisch sitzen sollte: Curse.

Trax erwischte es als nächstes. Ihm wurde etwas ähnliches zum Verhängnis. Wenn man nur schlechte Hände bekommt und zu recht nie mitspielt, wird einem irgendwann langweilig. Man sagt sich dann irgendwann, wenn dann mal sowas wie K6 kommt: “König ist doch schon mal was, vielleicht kommt einer im Flop” und riskiert zuviel. Und ratet mal wer bei Trax seinem All-in das Call gebrüllt hat? Richtisch: Freund Curse hatte AQ auf der Hand und Trax somit keine Chance, da die Gemeinschaftskarten Rückwärtsfahren doof finden und deshalb den Trax auch nicht unterstützten.

Und so, wie sich dieser Artikel schon hinzieht, zog sich auch der Poker-Abend hin. Selbst die Erhöhung der Blinds (=Pflichteinsätze) brachten nicht wirklich Schwung in die Sache. Da traf es sich gut, dass die Oma auch endlich mal wieder Action wollte und ein Achterpärchen dafür als gut genug dafür empfand. Und da er damit gute Erfahrungen gemacht hat, wurde das Oma-All-in natürlich wieder mit einem Curse-Call beantwortet. Dieser deckte A10 auf. Es wurde spannend. Und zack, im Flop die dritte 8 für unsere rennsau, ich meine für die Oma. Damit hatte das Glück des Curse ein jehes Ende gefunden.

Noch 3 stritten um die Krone: die Oma allias rennsau1982, Goethe und meine Wenigkeit. Da traf es sich gut, dass bald darauf alle beteiligten ihre zuvor gewonnenen Chips in die Mitte schoben und somit all-in waren. Die Spannung stieg. Würde sich jetzt entscheiden, wer die Krone bekommt? Die Oma mit KK, Goethe mit Q10 und ich mit A10. Alles sprach für die Oma. Doch ersten kam es anders und zweitens, na ihr wisst schon. Das gemeine war nämlich, dass, obwohl noch ein dritter König im Flop auftauchte, die Oma die Segeln streichen musste. Denn durch die 10 vom Goethe, genau wie mit meiner 10 konnte man eine blitzsaubere Straße basteln. Schon wieder brauchte Rennsau1982 ein paar tröstene Worte.

Nun hieß es HEADS-UP (also nur 2 spielen Poker)!!!! Goethe und ich. Das Problem war nur, dass sich der ganze Spaß so in die Länge gezogen hatte, dass ich dafür eigenlich gar keine Zeit mehr hatte. Und so machte ich das, was mir in dieser Situation am sinnvollsten erschien: Druck machen. Bei jeder Halbguten Hand All-in gehen. Das lief auch erst ziemlich gut. Goethe, der auf eine starken Hand zu warten schien, ließ mich ein ums andere mal den Pot gewinnen. Bis… ja bis dann letztendlich doch der Call kam: Goethe mit A10 ich mit A4… keine Hilfe auf dem Deck und ich war raus. Nach über 2 1/2 Stunden wurde der neue GG-Poker-König gekrönt: Goethe. Möge er bis zum nächsten GG-Poker-Abend ehrenvoll herrschen. Glückwunsch!

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13 Kommentare zu “GG-Poker #2”

  1. curse schreibt:

    schöner bericht, auch wenn ich bei der vorstellung der spieler fehle^^

    zone und asphaltgirl gehen übrigens auch auf mich^^

  2. x_MoP_x schreibt:

    Upsa, sorry, gleich mal Nachsitzen gewesen. Aber eigentlich wurdest du im Bericht ja auch oft genug erwähnt. Razz

  3. wischi aka alphatier schreibt:

    Jepp, war für mich schnell vorbei, hat aber trotzdem richtig Spass!!

    Sogar mehr als beim letzten Mal, weil man richtig reinbraten konnte Razz

  4. skabrain schreibt:

    Grin ich war soooo friedlich und einer muss ja schließlich unterhalten Grin was den bericht angeht …….TOP…….wie imma Grin :thumbup: beim nächsten mal spiel ich dann aber nen bissal länger mit bidde :\

  5. nightcrawler schreibt:

    cooler bericht…….
    ich hoffe auch das ich das nächste mal länger durchhalte!!! Grin

    mfg night

  6. flying-panther schreibt:

    Ohja länger durchhalten wäre auch für mich ganz nett! Ich war (ehrlich gesagt) ein bißchen überrascht übers “NoLimit”, da ich sonst immer mit Limit spiele.

    Naja was solls! War trotzdem lustig! Danke für den Bericht! :thumbup:

  7. GOETHE schreibt:

    Klasse Bericht!
    Das Pokern hat wirklich Spaß gemacht! Das Full House um skabrain rauszuhauen hatte ich, wenn mich nicht alles täuscht Grin
    Und mein persönliches Ziel hatte ich auch erreicht, nämlich mindestens die Platzierung vom letzten Mal zu wiederholen, danke an alle die mir freundlicherweise ihre Chips “zugespielt” hatten und das Happy End möglich machten.

    Zum Glück wars NoLimit, mit Limit hätte ich keinen Plan gehabt, wie ich spielen muss.

  8. rennsau1982 schreibt:

    Geiler Bericht

    Die Oma bedankt sich für einen schönen abend und gratuliert Goethe zum Sieg !!

  9. libero2604 schreibt:

    Wirklich ein toller Bericht, und so schnell- ne Trax??!!
    Grin
    hat wirklich Spaß gemacht, das nächste mal bin ich wieder dabei!!

  10. zone23 schreibt:

    hat spaß gemacht. nächstes mal gerne wieder. da werde ich auch meine brille aufsetzen, damit ich besser blüffen kann Smile

  11. gOtPaniC schreibt:

    glückwunsch goehte. klasse bericht von meinem lieben X-Mop - den ich auch gleich mal grüße wenn ich schon nen bericht lese (=

  12. Superdome schreibt:

    yea, doller bericht&nochma glückwunsch GÖTHI *daumenhoch*
    auch wenn ich mich beim thema länger durchhalten vieln von meinen vorschäwtzern anschließn muss, war trotzdem cooli Grin

  13. Superdome schreibt:

    ich wusste da is was faul an dem wort…vorschwätzer natürlich Razz

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